Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Das Wort "Antibiotika" ist dem Griechischen entlehnt.
Aktiv trotz Asthma !
Asthma Aspekte
Erkrankungen der Atemwege
Tatsächlich gehören Erkrankungen der Atemwege zu den häufigsten Leiden der Menschheit. So zählen Lungenentzündungen und die Tuberkulose weltweit zu den zehn führenden Todesursachen.
Lungenentzündung und Tuberkulose – Schrecken der Vergangenheit
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) kann durch verschiedene Erreger – meist Bakterien oder Viren – verursacht werden. Im Verlauf einer bakteriellen Infektion kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung in den Lungenbläschen. Der entzündete Lungenabschnitt "läuft buchstäblich voll Wasser". Sind größere Bereiche betroffen, kann der Gasaustausch empfindlich gestört werden. Der Kranke hat Fieber, Schüttelfrost und Brustschmerzen. Die so genannte "Legionärskrankheit" ist ein Beispiel für eine solche bakterielle Lungenentzündung. Sie trat erstmals 1976 bei amerikanischen Kriegsveteranen anlässlich eines großen Treffens der "American Legion" in Philadelphia auf. Das krankmachende Bakterium wird in Anlehnung an dieses Ereignis Legionella pneumophila genannt. Bakterielle Lungenentzündungen können heutzutage gut behandelt werden. (Leider gilt das nicht für jene Lungenentzündungen, die durch Viren verursacht werden. Bei solchen "viralen Entzündungen" unterstützen Bettruhe, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und spezielle Medikamente gegen das Fieber bzw. die Schmerzen unseren Organismus bei der Überwindung des Infektes).
Auch die Tuberkulose ist eine bakterielle Infektion. Ihr Erreger, das Tuberkelbakterium, wurde am 24. März 1882 von Robert Koch entdeckt. Lesen Sie dazu auch in unserer Rubrik "Interessantes aus der Medizingeschichte". Lungenentzündungen und die Tuberkulose waren in den vergangenen 150 Jahren die mit Abstand gefürchtetsten Krankheiten. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts ging jeder zweite Todesfall in der Altersgruppe zwischen 15 und 40 Jahren auf das Konto der Tuberkulose, die im Volksmund auch "Schwindsucht" genannt wurde. Heutzutage haben in den modernen Industriestaaten sowohl die bakteriellen Lungenentzündungen als auch die Tuberkulose ihren lebensbedrohlichen Charakter glücklicherweise verloren. In beiden Fällen stehen dem Arzt hier wirkungsvolle Antibiotika zur Krankheitsbekämpfung zur Verfügung.
Das Wort "Antibiotika" ist dem Griechischen entlehnt. Es wird seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts als Oberbegriff für solche Wirkstoffe verwandt, die zu einer Abtötung oder Entwicklungshemmung von bakteriellen Mikroorganismen führen und Infektionen dadurch bekämpfen. "Berühmt" gewordene Antibiotika sind z.B. das Penizillin und das Streptomycin. Antibiotika helfen nicht bei Virusinfektionen.
Obwohl Lungenentzündungen und die Tuberkulose als klassische Lungenkrankheiten mehr und mehr aus unserem Alltagsleben verschwinden, nimmt die Häufigkeit anderer Lungenkrankheiten in erschreckendem Maße zu. Dazu gehören vor allem die "chronisch obstruktive Bronchitis" bzw. die "COPD" und das "Asthma bronchiale". Diese Krankheiten "rauben die Atemluft", weil sie die Atemwege verengen. Sie gehören zu den obstruktiven Atemwegserkrankungen (Obstruktion = krankhafte Verengung der Luftwege). Trotz vieler Gemeinsamkeiten haben sie ganz verschiedene Ursachen und zeigen auch unterschiedliche Krankheitsbilder.
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