Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Ihr Arzt steht Ihnen mit Rat und Tat beiseite. Scheuen Sie sich nicht einmal mehr nachzufragen. Nur ein aufgeklärter Patient, der seine Krankheit gut verstanden hat kann auch optimal mit ihr umgehen.
Aktiv trotz Asthma !
Asthma Aspekte
Olaf K. hat COPD
Olaf K. hat viele Jahre auf dem Bau gearbeitet. Die kleine Firma, die ihn beschäftigte, verlegte Wasserleitungen und war auch im Straßenbau tätig. Es war eine körperlich schwere Arbeit, die unnachgiebig an seinen Kräften zehrte.
Olaf ärgerte sich oft über die Vorurteile vorbeieilender Passanten, die sich darüber mokierten, wenn die Bauarbeiter bei einer Zigarettenpause zusammen saßen. Das spöttische "ein Stein – ein Kalk – ein Bier" musste er nicht selten von Leuten hören, denen man ansah, dass sie den Tag in einem komfortablen Bürosessel verbrachten. Wer nicht selbst einmal die zentnerschweren Rohre geschleppt hat, wird wohl nie verstehen, dass man das nicht acht Stunden ununterbrochen tun kann. Pausen sind auf dem Bau einfach nötig, wenn man die Arbeit sein Leben lang machen will...
In den Arbeitspausen zündete sich Olaf immer eine Zigarette an. Schon als Lehrling fing er an zu rauchen. Seit dem sind viele Jahrzehnte vergangen. Olaf erinnert sich noch gut an den Tag, an dem er mit dem Rauchen aufhörte. Besser gesagt: Aufhören musste. Es war der 25. Dezember 1999. Seine Tagesration lag damals bei anderthalb Schachteln Marlboro. Die Anzahl seiner täglichen Hustenattacken war nicht weniger eindrucksvoll. Manchmal hustete er tatsächlich im Minutentakt! Stets hatte er Schwierigkeiten den spürbaren Schleim auch wirklich abzuhusten. Morgens waren die Beschwerden besonders schlimm. Luftnot gesellte sich immer häufiger dazu. Olafs Ehefrau protestierte. Sie konnte das dauernde Husten und Keuchen nicht mehr mit ansehen. "Hör endlich auf zu rauchen und geh´ zum Doktor" war ihre beinahe tägliche Botschaft. Am Tag nach Weihnachten war es dann soweit. Olaf musste wegen seiner Luftnot in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Oberarzt Dr. Müller zeigte sich besorgt. Neben einem schlechten Allgemeinzustand und sehr leisen Atemgeräuschen konstatierte er eine Zyanose – blasse Lippen und bläulich gefärbte Fingernägel. Der arterielle Sauerstoffpartialdruck lag unter 7 Kilopascal. Olaf lies sich erklären, dass dieser schlechte Wert die mangelhafte Sauerstoffversorgung seines Organismus aufgrund einer schweren obstruktiven Lungenfunktionsstörung widerspiegelte. Dr. Müller konnte ein Asthma sofort ausschließen. Olaf K. litt an einer fortgeschrittenen COPD. Sein FEV1**** lag bereits unter 50 %.
Einen Glimmstengel hat er seit diesem Tage nicht wieder angefasst. Der "Rauchstop" fiel ihm nicht leicht. Seine Familie hat ihn dabei sehr unterstützt. Um das Fortschreiten der Erkrankung zu vermindern und solch schlimme Atemnotanfälle in Zukunft zu vermeiden, inhalierte Olaf seitdem täglich ein bronchienerweiterndes Mittel. Weil sich die Beschwerden trotzdem nicht wie erwartet besserten, kam später ein hochwirksamer Entzündungshemmer dazu. Olaf kam gut zurecht mit diesen Medikamenten. Die COPD-Rückfälle sind selten geworden und Olaf fühlt sich wohler. Seit vierzehn Tagen gibt es sogar noch etwas anderes Erfreuliches zu berichten. Olaf kann nun auf einen Inhalator verzichten. Sein Hausarzt hat ihm ein neues Kombinationspräparat verschrieben. Es enthält sowohl den "Bronchodilatator", als auch den "Entzündungshemmer" in einem. Olaf ist froh darüber. Das neue Präparat reduziert die Anzahl der täglichen Inhalationen und schafft zudem ein wenig Platz in seinem Medikamentenschrank...
**** Der FEV1 gibt die Luftmenge an, die beim Ausatmen innerhalb der ersten Sekunde maximal ausgestoßen werden kann. Unterschreitet sie einen bestimmten Wert, ist dies ein deutliches Zeichen für eine Atemwegseinengung.
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