Was ist Asthma bronchiale?
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Wissenswertes zu Ihrer Asthmaerkrankung sowie eine optimale Aufklärung erhalten Sie durch Ihren Arzt.
Eine regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente, sollte der Atemnot
normalerweise wirksam vorbeugen. Trotzdem muss der Betreffende immer auf einen Asthmaanfall vorbereitet sein.
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Asthma Aspekte
Asthma und seine Warnzeichen
Notfallmaßnahmen für Asthmatiker
Anfallskontrolle – eine wichtige Säule der Asthmatherapie
Eine regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente sollte der Atemnot normalerweise wirksam vorbeugen. Trotzdem muss der Betreffende immer auf einen Asthmaanfall vorbereitet sein. Oft wird behauptet, ein Asthmaanfall würde ohne Vorwarnung eintreten. Das ist nur bedingt richtig. Zwar trifft der Auslöser meist unvorbereitet auf den Asthmatiker, frühe Warnzeichen, dass ein Anfall wahrscheinlich ist, gibt es hingegen zur Genüge. Ein wichtiger Schritt zur Verhinderung eines Asthmaanfalls ist es daher, seine ganz persönlichen Vorwarnzeichen zu kennen. Ein über Tage stetig abfallender PEF (lesen Sie dazu unsere Rubrik "Wissenschaft verstehen") ist eines der sichersten Anzeichen für ein erhöhtes Anfallsrisiko. Steht die Ampel auf gelb oder sogar rot, muss die Medikamenteneinnahme – so wie mit dem Arzt vorher besprochen – geändert werden. Im Folgenden sind zudem einige mögliche kurzfristige Vorboten eines Asthmaanfalls aufgelistet.
Warnzeichen für einen Asthmaanfall können zum Beispiel sein:
¤ Ich atme rascher.¤ Ich habe ein komisches Gefühl in der Brust.
¤ Mein Kopf schmerzt.
¤ Ich bin traurig, aufgeregt oder nervös.
¤ Meine Augen tränen.
¤ Der Hals kratzt.
¤ Ich werde blass.
¤ Ich fühle mich fiebrig.
¤ Mein Herz schlägt schneller.
¤ Mein Mund ist trocken.
¤ Ich fühle mich schlapp.
¤ Ich habe Augenringe.
¤ Ich muss niesen.
¤¤ Mein PEF fällt langsam aber stetig ab.
¤¤ Ich fange an zu husten.
¤¤ Ich kann den Schleim trotzdem nicht abhusten.
¤¤ Das Sprechen fällt mir schwer.
¤¤ Atemnot stellt sich ein.
¤¤ Die üblichen Asthmamedikamente bringen kaum Linderung.
Notfallmaßnahmen für Astmatiker
Treten derartige Warnzeichen auf, sind unverzüglich Gegenmaßnahmen einzuleiten. Der Betreffende soll trinken, um den Schleim dünnflüssig zu halten. Er muss sich entspannen, um jeglichen Stress zu vermeiden. Panik verschlimmert die Symptome zusätzlich! Wenn erforderlich, soll zur "Lippenbremse" übergegangen werden: Das Ausatmen mit gespitzten Lippen und aufgeblähten Wangen verhindert bei schwerer Atemnot ein Kolabieren der Luftwege.Es ist besonders wichtig, dass der Asthmatiker mit seinem Arzt bespricht, welche Medikamente im Notfall sofort inhaliert werden müssen. Fast immer wird für einen solchen Fall ein sehr schnell wirkendes Beta-2-Sympathomimetikum (das "Notfallspray") als Reserve verordnet. Das bronchienerweiternde Wirkprinzip entspricht dem uns bereits bekannten (vergleiche unsere Märzausgabe), die speziellen Substanzen wirken jedoch besonders schnell. Beispiel für solche Notfallmedikamente sind Salbutamol, Fenoterol, Terbutalin oder Formoterol. Kommt es zum Asthmaanfall, müssen auch die Familienangehörigen oder Freunde wissen, was zu tun ist. Falls ein elektrisches Inhalationsgerät (z.B. der Pariboy®) zur Verfügung steht, kann auch dieses zur Inhalation eingesetzt werden. Dadurch wird zum einen eine höhere Dosis verabreicht und zum anderen eine zusätzliche Befeuchtung der Bronchien erreicht. Bei schwerer Atemnot und ausbleibender Besserung trotz wiederholter Inhalation, ist spätestens nach 20 Minuten der Notarzt zu rufen. Die knappen Worte: "Asthmaanfall, mein Name ist ...., meine Adresse ist.....", können lebensrettend sein. Bei einem akut lebensbedrohlichen Asthmaanfall muss Cortison (100 mg Prednisolon) als Zäpfchen oder Tablette verabreicht werden. Diese Medikamente befinden sich in der Notfallapotheke jedes Asthmatikers.
Notfallmaßnahmen für Astmatiker:
1. Ruhe bewahren2. Beta-2-Sympathomimetikum (Notfallspray) inhalieren
3. Arzt rufen
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