Asthma Aspekte - Kompetenzzentrum für Atemwegserkrankungen

Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

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Über Diäten wissen wir bereits eine ganze Menge. Es gibt eine große Vielfalt von unterschiedlichsten Diäten. Doch der Nutzen ist nicht immer eindeutig. Wie kommt es eigentlich zu Adipositas, sprich Fettleibigkeit? In unserem aktuellen Artikel finden Sie die Antwort auf diese Frage.

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Wie Adipositas entsteht

Medizinische MessungAdditiver Effekt von Genetik und Lebensstil

Überall können wir Informationen über Diäten und Essverhalten erhalten. Die Prädisposition zur Adipositas ist genetisch bedingt, aber Übergewicht entsteht auch bei genetischer Disposition nur, wenn die Energieaufnahme über längere Zeit den Energieverbrauch übersteigt.

Jeder Körper verfügt offenbar, so berichtete Dr. Andreas Hamann, Hamburg, bei dem Hintergrundgespräch "Übergewicht als Krankheit" am 4. April 1998 (Veranstalter Knoll) über Regulationsmechanismen, mit denen er sein individuelles Normgewicht zu halten sucht. So hat man beobachtet, dass bei bewußt veranlaßter gesteigerter Energiezufuhr der Energieumsatz in Ruhe und Bewegung zunimmt, die Thermogenese und der Schilddrüsenhormon-Spiegel ansteigen, die Aktivität des sympathischen Nervensystems sich erhöht und das parasympathische Nervensystem seine Aktivität drosselt. Das legt nahe, dass der Körper auch versucht, eine reduzierte Energiezufuhr zu kompensieren. Die Angaben darüber, wie stark der Erbanteil bei der Steuerung dieser Mechanismen ist, schwanken zwischen 50 und 80 Prozent.

Das Adipositas-Gen gibt es dennoch nicht. Offenbar wird die Pathogenese der Adipositas von einer ganzen Reihe von Risikogenen mit gesteuert. Gendefekte sind bei Adipösen bislang äußerst selten identifiziert worden. Auch der bei übergewichtigen Mäusen gefundene Mangel an dem Hormon Leptin ließ sich beim Menschen nicht verifizieren.

Dicke Familien haben oftmals dicke Kinder und auch dicke Hunde

Epidemiologische Daten bestätigen zudem eher die These, dass Übergewicht erst durch den additiven Effekt von genetischer Disposition und Lebensstil entsteht. So ist die Zahl der Adipösen in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg bei sicher unverändertem Genpool stark angestiegen. Das legt nahe, dass Adipositas auch bei genetischer Prädisposition nur entsteht, wenn zuviel und zu fett gegessen wird bei gleichzeitig mangelnder körperlicher Aktivität.