Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Die COPD ist eine häufige Erkrankung. Weltweit leiden etwa 600 Millionen Menschen darunter. In Deutschland gibt es wahrscheinlich zwischen fünf und acht Millionen Betroffene. Die COPD darf keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden.
Die COPD ist in gewissem Sinne eine chronische Bronchitis, die im fortgeschrittenen Stadium mit einem Lungenemphysem einhergehen kann. Tabakrauch zerstört die winzigen Flimmerhärchen der Atemwegsschleimhaut, die für den Abtransport eingeatmeter Staubpartikeln aus den Bronchien verantwortlich sind.
Die COPD ist in gewissem Sinne eine chronische Bronchitis, die im fortgeschrittenen Stadium mit einem Lungenemphysem einhergehen kann. Tabakrauch zerstört die winzigen Flimmerhärchen der Atemwegsschleimhaut, die für den Abtransport eingeatmeter Staubpartikeln aus den Bronchien verantwortlich sind.
Aktiv trotz Asthma !
Asthma Aspekte
Rauchverzicht angesagt
Bilanz des Rauchens: auch Passivraucher leiden
Zigarettenrauchen ist die Hauptursache für die Lungenerkrankung COPD. Die "Raucherlunge" führt zu Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Jedermann weiß inzwischen: Raucher sterben früher. Die "chronisch obstruktive Lungenerkrankung" COPD (engl.: Chronic Obstructive Pulmonary Disease) stand bereits im Jahre 1990 weltweit an sechster Stelle aller krankheitsbedingter Todesursachen. Im Jahre 2020 wird sie die dritthäufigste Todesursache sein. Hochrechnungen gehen davon aus, dass die Zahl der Toten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tabakmissbrauch stehen, dann auf 10 Millionen pro Jahr ansteigen wird.
In Deutschland sind schätzungsweise mehr als 12 Prozent aller Erwachsenen von der COPD betroffen. Dennoch erhöhte sich der Zigarettenverbrauch hierzulande ständig. Pro Tag gehen 386 Millionen Zigaretten in Rauch auf. Vor allem unter den Jugendlichen erlebt die Zigarette eine Renaissance. In der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen raucht bereits jedes fünfte Mädchen und 18 Prozent aller Jungen. Im Alter zwischen 15 bis 24 Jahren greift fast jeder zweite regelmäßig zur Zigarette.
Die Lunge gehört zu unseren leistungsfähigsten Organen. Ihre vielen Verästelungen, die Bronchien und Bronchiolen, erreichen nebeneinandergelegt eine Länge von etwa 700 Metern. Täglich strömen 12.000 Liter Luft durch die Lungen. 400 Millionen Lungenbläschen bieten schließlich eine Kontaktfläche von der Größe eines Fußballfeldes und sorgen dafür, dass der Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft in die Blutgefäße transportiert wird. Zigarettenrauch stört dieses hochkomplexe biologische System nicht nur, sondern kann seine Funktionsfähigkeit sogar zum Erliegen bringen. An den Folgen des Rauchens starben im Jahre 2000 weltweit fünf Millionen Menschen:
Die erschreckende Bilanz des Rauchens:
Durch Zigarettenrauch kommen damit jährlich zehnmal mehr Menschen zu Tode, als durch Verkehrsunfälle. Statistisch gesehen verkürzt jede gerauchte Zigarette das Leben um sieben Minuten.
Auch Passivraucher leiden
Für seine Gesundheit selbst Verantwortung zu übernehmen, ist ein Gebot unserer Zeit. Dieses Statement soll keineswegs alle Maßnahmen sanktionieren, die die Politik der Bevölkerung heutzutage "verordnet". Es trägt im Kern aber eine vernünftige Botschaft, die auch von den meisten Menschen akzeptiert wird. Wie sieht es unter dieser Prämisse nun aber mit dem Passivrauchen aus? Schließlich müssen wir die Luft atmen, die gerade da ist. Wir haben kaum eine Chance, uns dem kettenrauchenden Tischnachbarn im Restaurant zu entziehen oder den Platz im Flieger zurückzuweisen, weil genau in der Sitzreihe hinter uns die Raucherzone beginnt. "Die Gefahren des Passivrauchens werden stark überschätzt" lautet das Fazit einer US-amerikanischen Studie. "Das Risiko Lungenkrebs, Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen zu bekommen, ist bei Nichtrauchern, deren Lebenspartner rauchen, nicht größer als das anderer Nichtraucher" befanden die Forscher, die die Studie im Jahre 2003 veröffentlichten. Schon in der gleichen Ausgabe des berühmten "British Medical Journal", in dem diese Ergebnisse vorgestellt wurden, erhob sich ein Sturm der Entrüstung. Experten aus aller Welt kritisierten die Studie als fehlerhaft: Wurden nämlich nur diejenigen Nichtraucher berücksichtigt, die mit einiger Sicherheit auch tatsächlich dem Zigarettenrauch des Partners ausgesetzt waren, stieg das Risiko von Atemwegserkrankungen sprunghaft um etwa 65 Prozent. Mit einem Raucher verheiratet zu sein, ist also noch nicht riskant, seinen Zigarettenqualm einzuatmen dagegen schon. Diesen etwas salopp formulierten Verdacht bestätigen inzwischen zahlreiche Untersuchungen in mehreren Ländern. Personen, die zum Beispiel am Arbeitsplatz Zigarettenrauch erdulden müssen, haben ein doppelt so hohes Asthma-Risiko wie Menschen, die in sauberer Luft arbeiten dürfen.Bereits Fletcher Knebel bemerkte seinerzeit zurecht:
"Rauchen ist eine Hauptursache für Statistiken"
- Jedes Jahr verursacht das Rauchen knapp fünf Millionen Todesfälle weltweit. Das sind 13.000 Tote täglich.
- Durch das Rauchen sterben mehr Menschen, als durch HIV, Tuberkulose, Geburtssterblichkeit, Verkehrsunfälle, Selbstmorde und Morde zusammen.
- Tabakrauch enthält mehr als 4.000 Chemikalien, krebserzeugende Substanzen und giftige Stoffe.
- Mehr als 25 Krankheiten sind unter anderem auf das Rauchen zurückzuführen.
- Herzinfarkte, Schlaganfälle, die periphere Verschlusskrankheit, Lungenkrebs, Asthma, Infekte,Hypertonie und Bronchitis werden durch das Rauchen gefördert.
Ein rauchfreier Bahnhof
Die COPD ist in gewissem Sinne eine chronische Bronchitis, die im fortgeschrittenen Stadium mit einem Lungenemphysem einhergehen kann. Tabakrauch zerstört die winzigen Flimmerhärchen der Atemwegsschleimhaut, die für den Abtransport eingeatmeter Staubpartikeln aus den Bronchien verantwortlich sind. Der natürliche Selbstreinigungsprozess der Lungen wird damit unterbrochen. Keimbeladene Schmutzteilchen und mikroskopisch kleine Fremdkörper verbleiben für immer in der Lunge und verschlimmern die COPD im Laufe der "Raucherkarriere" immer weiter. Die Bronchialschleimhaut der Betroffenen ist gerötet, entzündet und geschwollen. COPD-Patienten leiden oft an Atemnot.In allen europäischen Ländern sind sich die verantwortlichen Politiker dieser Zusammenhänge zwischen Zigarettenkonsum und COPD wohl bewusst. Dennoch schlägt sich dies leider nur in wenigen Staaten auch in einer wirksamen Kampagne gegen das Rauchen nieder. Ein gutes Beispiel ist hier Norwegen. Seit Kurzem ist das Rauchen dort landesweit an allen öffentlichen Plätzen verboten. Dazu gehören nicht nur Behörden, Restaurants, Schulen und Flughäfen, sondern sogar Plätze im Freien, wenn die Gefahr besteht, dass Nichtraucher den Qualm abbekommen. Die österreichische Regierung zog vor einigen Tagen nach. Bis zum Ende des Jahres soll dort an allen Arbeitsplätzen ein strenges Rauchverbot herrschen. Innerhalb der kommenden drei Jahre wird es in allen Restaurants und Cafes rauchfreie Zonen geben.
Wie sieht es nun in Deutschland aus? Die Bemühungen der Europäischen Union, wenigstens ein Werbeverbot für Tabakwaren durchzusetzen, sind von der Bundesrepublik nicht unterstützt worden. Von einem staatlich gestützten Rauchverbot sind wir meilenweit entfernt. Die jüngste Steuererhöhung auf Zigaretten wird zwar als gesundheitspolitischer Erfolg verkauft, ist in Wirklichkeit jedoch lediglich eine zusätzliche fiskalische Maßnahme, die möglichst viel Geld in den Staatshaushalt spülen soll. Nach wie vor ist jeder vor allem auf sich selbst gestellt, wenn es darum geht, seine Gesundheit vor der Zigarette zu schützen.
Dennoch gibt es inzwischen auch hierzulande ermutigende Beispiele. So darf auf den meisten Bahnhöfen nur noch in besonders gekennzeichneten Arealen geraucht werden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützte die Bahn bei der Schaffung des "rauchfreien Bahnhofs" tatkräftig. Mitarbeiter der Bahn verteilten seinerzeit orangefarbene Pappschachteln mit der Aufschrift "Dies sollte Ihre Letzte sein". Indirekt ist die Bahn dafür bereits belohnt worden: Die veranschlagten Einsparungen für Reinigungskosten wurden auf 100 Millionen Euro pro Jahr beziffert.
Auch eine jüngste "Berliner Initiative" macht Mut. Abgeordnete hatten ein generelles Rauchverbot an den Schulen gefordert. Der Vorstoß wird zurzeit von 75 Abgeordneten getragen. Insgesamt hat das Berliner Abgeordnetenhaus 141 Sitze. Sollte der Gruppenantrag Erfolg haben, wird die "rauchfreie Schule" auch für den eingefleischten Raucher erhebliche Vorteile bereithalten: Neben einer besseren Gesundheit und einem statistisch gesehen längeren Leben könnte ein heute 14-Jähriger, der täglich zehn Zigaretten raucht, als 17-Jähriger über zusätzliche 2.881,-* Euro Taschengeld verfügen.
Eine besonders emotionelle Aufklärungsaktion der "Deutschen Krebshilfe" soll dieses Thema abschließen. Auf mehr als 850 Kino-Leinwänden und den Spots zahlreicher TV-Sender kann der Zuschauer seit Kurzem dem Beginn eines bedrückenden Flirts beiwohnen. Ein junger Mann setzt sich im Restaurant zu einer ausnehmend attraktiven jungen Frau an den Tisch. Er bietet eine Zigarette an, die ihm die Kontaktaufnahme leicht machen soll. Der Zuschauer hört die metallisch klingende Antwort des Stimmverstärkers der offenbar Kehlkopfoperierten: "Nein danke, ich rauche nicht mehr".

"Nein danke. Ich rauche nicht mehr"
Was tun gegen die COPD
Die Chronisch Obstruktive Lungenkrankheit entwickelt sich schleichend. Erst nach jahrzehntelangem Zigarettenrauchen machen sich Husten, Auswurf und Atemnot bemerkbar. Schätzungen der WHO zufolge sind weltweit 9,3 Männer und 7,3 Frauen je 1.000 Einwohner betroffen. In Deutschland sind den obstruktiven Lungenerkrankungen jährlich etwa 2,7 Millionen Krankenhaus- und 25 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage geschuldet. Ein Großteil dieser Kosten wird durch so genannte "Exazerbationen" verursacht. Was darunter zu verstehen ist, lesen Sie unter der Rubrik "Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung" in unserer Juni-Ausgabe nach. An dieser Stelle mag es ausreichen, das Wort als "Verschlimmerung" des augenblicklichen Krankheitszustandes zu übersetzen. Exazerbationen verschlechtern die Lungenfunktion und die Lebensqualität des Betroffenen dauerhaft. Je öfter ein COPD-Patient eine Exazerbation erleidet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Krankenhauseinweisung und desto schneller schreitet die COPD voran. Forscher haben in jüngster Zeit herausgefunden, dass die Behandlung mit dem Beta-2-Sympathomimetikum Formoterol und dem inhalativen Glukokortikoid Budesonid die Exazerbationsrate bei Patienten mit mittelschwerer und schwerer COPD signifikant verringert. Statistisch gesehen müssen lediglich zwei Patienten mit einer Kombination aus diesem Bronchienerweiterer und dem Entzündungshemmer behandelt werden, um eine Exazerbation pro Jahr zu verhindern. Diese Betrachtungsweise mag zunächst ein wenig ungewohnt erscheinen, ist den Ärzten aber als so genannte "number needed to treat" (NNT) gewissermaßen in Fleisch und Blut übergegangen. Die NNT wird sogar als Bewertungskriterium für die Güte einer Therapie herangezogen.* Während der drei Jahre würden sich ansonsten 10.950 Zigaretten in Rauch auflösen. Im 19er Packung zu jeweils 5,- Euro kosten sie insgesamt tatsächlich etwa 2.881,- Euro.
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