Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Im übrigen lebt man auch umso preiswerter, je eher man konsequent Schluss macht mit dem Rauchen: Vom Geld der täglich eingesparten Zigaretten kann man sich bereits in wenigen Jahren einen passablen Kleinwagen leisten.
Aktiv trotz Asthma !
Asthma Aspekte
Inhalation bei COPD - Notfallartige Verschlimmerung vermeiden
Vor Notfällen haben wir alle Angst: Jeder fünfte COPD Patient muss im Krankenhaus behandelt werden. Das muß oft nicht sein, denn gerade für COPD-Patienten gilt: Vorbeugung ist besser als Nachsicht. Mit regelmäßigen Inhalationen im Rahmen einer gezielten COPD Therapie läßt sich die Gefahr einer notfallartigen Verschlimmerung der COPD weitgehend minimieren.Raucher zum Rauchen animieren - Politiker im Fokus
Vor wenigen Tagen kursierten Nachrichten darüber in der Zeitung, dass Raucher zukünftig wieder mehr geschont werden sollen. Dabei ist jedoch keineswegs an die Betroffenen selbst gedacht. So kurios das Ganze auch anmutet: Nicht die Gesundheit, sondern der Geldbeutel der Raucher soll geschont werden! Offensichtlich wird im Hinblick auf wegbrechende Steuereinnahmen versucht, möglichst viele Raucher bei der "Stange" zu halten…Im März 2004 wurde die Tabaksteuer um 1,2 Cent pro Zigarette erhöht. Die Folge war ein deutlicher Rückgang des Tabakkonsums. Für die Gesundheit der Deutschen ist dies von unschätzbarem Vorteil, denn mit jeder nicht gerauchten Zigarette lebt man gesünder:
Rauchstopp - und die Auswirkungen auf den Körper |
|
| Was passiert im Körper eines Rauchers | … nach dem Rauchstopp … |
| 20 min ... | …nach dem Rauchstopp steigt die Temperatur von Händen und Füßen auf Normalwerte. Der Blutdruck fällt auf den Wert vor der letzten Zigarette. |
| 8 h ... | …nach dem Rauchstopp fällt der Kohlenmonoxidgehalt des Blutes auf Normalwerte. |
| 24 h ... | …nimmt das Herzinfarktrisiko bereits signifikant ab. |
| 0,5 - 3 Monate ... | …verbessert sich die Durchblutung deutlich. Die Lungenkapazität erhöht sich um bis zu 30 Prozent. |
| 1-9 Monate ... | …verringern sich Husten, Müdigkeit und Kurzatmigkeit. Noch vorhandenes Flimmerepithel gewinnt seine Funktionsfähigkeit zurück. |
| 1 Jahr ... | …ist das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße nur noch halb so groß wie bei Menschen, die weitergeraucht haben. |
| 5 -15 Jahre ... | ….sinkt das Schlaganfall-Risiko auf das Niveau eines Nichtrauchers. |
| 10 Jahre ... | …ist die Lungenkrebs-Mortalität bei Ex-Rauchern nur noch halb so groß wie unter weiterhin Rauchenden. |
| 15 Jahre ... | …entspricht das Herzinfarktrisiko dem eines Nichtrauchers. |
Im übrigen lebt man auch umso preiswerter, je eher man konsequent Schluss macht mit dem Rauchen: Vom Geld der täglich eingesparten Zigaretten kann man sich bereits in wenigen Jahren einen passablen Kleinwagen leisten(2). Lediglich für die Zigaretten-Industrie erweist sich ein Rauchstopp als nachteilig. Sie rechnet inzwischen mit Mindereinnahmen von bis zu 900 Millionen Euro. Auch dem Bundesfinanzminister drohen durch die gesündere Lebensweise ehemaliger Raucher Haushaltslöcher. Statt der erhofften Mehreinnahmen von etwa einer halben Milliarde Euro scheinen die Steuereinnahmen nun zu sinken. Manche Haushaltspolitiker wollen diesen Trend partout nicht akzeptieren und überlegen derzeit, ob nicht ein Aussetzen der ursprünglich vorgesehenen weiteren Stufen der Tabaksteuererhöhung angezeigt ist. Damit unsere Leser nicht zu denen gehören, die sich auf diese Art zum Weiter-Rauchen bewegen lassen, sei daran erinnert: Mit jeder gerauchten Zigarette wird nicht nur der Bundesfinanzminister unterstützt, sondern vor allem der eigene Tod vorfinanziert…
Rauchen kann tödlich sein
Diese Warnung steht nach dem Willen der EU-Minister inzwischen auf vielen Zigarettenschachteln. Tatsächlich rangiert eine der häufigsten Folgen des Rauchens, die COPD, heutzutage bereits auf Rang 6 der Liste mit den weltweit führenden Todesursachen! Allein in Deutschland verstarben im Jahre 2001 mehr als 20.000 Menschen an der COPD. 90 Prozent aller COPD-Fälle gehen auf das Rauchen zurück. Obwohl die mit der Zigarette einhergehenden Gefahren so überzeugend quantifiziert werden können, zeigen sich viele Raucher noch immer unbeeindruckt. Vor Smog hat man hingegen allerorts Respekt. Der Kohlenmonoxidgehalt von Zigarettenrauch ist jedoch 30.000fach höher als der jener Großstadtluft, bei der der Gesetzgeber die Smogvorwarnstufe auslöst. Der giftige Zigarettenqualm zerstört die winzigen Flimmerhärchen in unseren Bronchien. Damit werden wir gewissermaßen unserer "natürlichen Kehrmaschine" beraubt. Die wellenförmige Bewegung des gesunden "Flimmerepithels" erinnert an ein Kornfeld, über das der Wind streicht. Eingeatmete Schmutzpartikel und schädliche Fremdstoffe "reiten" auf den Wellen wieder aus der Lunge nach draußen. Gehen die Flimmerhärchen jedoch zugrunde, wird dieser Selbstreinigungsprozess unwiederbringlich gestoppt. Große Mengen an Fremdpartikeln, Rußteilchen und Mikroben verbleiben deshalb in unserem Körper. Die Folgen sind häufige Infektionen, Luftnot und eine chronisch entzündete Bronchialschleimhaut: Nichtraucher (links)
Raucher (rechts)
Raucher (rechts)
Abbildungen oben
links: gesundes Flimmerepithel
rechts: geschädigtes Flimmerepithel
Abbildungen unten links: gesunde Lunge
rechts: Raucherlunge
COPD & Rauchstopp
Atemnot, Husten und Auswurf machen sich meist erst nach einer jahrzehntelangen Raucherkarriere bemerkbar. In diesem Sinne ist die COPD eine schleichende Erkrankung und der rechtzeitige Rauchstopp die beste Medizin. Hat sich die COPD erst einmal entwickelt, sind irreparable Schäden des Bronchialsystems meist unvermeidbar. Dennoch kann auch COPD-Patienten heutzutage so gut geholfen werden, dass ihnen ein vernünftiges Alltagsleben möglich ist. Die Bekämpfung der Luftnot und die Behandlung der krankheitsbedingten bronchialen Entzündung sind die tragenden Säulen der erforderlichen Therapie. Wir wissen bereits, dass "Bronchodilatatoren" der Luftnot schnell und lang anhaltend Einhalt gebieten, indem sie die Atemwege weit stellen. Die inhalierbare Substanz Formoterol ist ein Beispiel für eine solche moderne Substanz. Zu den stärksten bekannten Entzündungshemmern zählt der Wirkstoff Budesonid. Bei der Untersuchung dieser Wirkstoffe ist immer wieder aufgefallen, dass ihre gleichzeitige Gabe besser hilft, als die Inhalation nur eines der beiden Medikamente allein. Beide Arzneimittel wirken zwar über völlig verschiedene biochemische Wege, ergänzen sich jedoch in ihrer heilenden Wirkung auf die COPD in hohem Maße.COPD: Vorbeugen ist besser als heilen
Vor Notfällen haben wir alle Angst. Gerade für COPD-Patienten gilt hier: Vorbeugung ist besser als Nachsicht. Wir müssen nicht noch einmal betonen, wie wichtig der unbedingte Rauchstopp für die Behandlung dieser Erkrankung ist. Es zeigt sich aber auch, dass die Gefahr einer notfallartigen Verschlimmerung der Krankheit, so genannter Exazerbationen(3), durch die regelmäßige Inhalation bestimmter Medikamente weitgehend minimiert werden kann.Für COPD-Patienten sind Exazerbationen bedrohlich. Jeder fünfte Betroffene muss im Krankenhaus behandelt werden. Ein großer Teil der Betroffenen COPD Patienten überlebt die eingetretene Gesundheitsverschlechterung nicht und verstirbt innerhalb des nächsten halben Jahres. Gerade deshalb ist es ein wahrhafter Segen, dass jene Medikamente, die das bronchienerweiternde Mittel und den Entzündungshemmer in einem Inhalator vereinigen, die Anzahl der Exazerbationen nachweislich reduzieren können…
(1) COPD steht für die englische Bezeichnung "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" zu Deutsch: "Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung". Der Arzt versteht darunter eine chronische Bronchitis, die im Krankheitsverlauf zu einer deutlichen Einengung (Obstruktion) der Atemwege geführt hat und aus der sich später eventuell sogar ein Lungenemphysem entwickeln kann.
(2) Rechnen Sie nach: Bei einem täglichen Verbrauch von einer Schachtel Zigaretten zu 4 Euro beläuft sich die nach 12 Jahren eingesparte Geldsumme auf 12x365x4=17.520,- Euro.
(3) Das Wort Exazerbationen stammt vom lateinischen exacerbare. Es bedeutet "aufbringen" oder "aufstacheln" und wird von den Medizinern im Sinne einer "extremen Verschlimmerung der Krankheit" gebraucht.
>> Zurück zur Übersicht "COPD - Allgemeine Informationen"