COPD steht für die englische Bezeichnung "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" zu Deutsch: "Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung". Der Arzt versteht darunter eine chronische Bronchitis, die im Krankheitsverlauf zu einer deutlichen Einengung (Obstruktion) der Atemwege geführt hat und aus der sich später eventuell sogar ein Lungenemphysem entwickeln kann.
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Asthma Aspekte
Was ist Asthma ?
Asthma (stammt aus dem griechischen und bedeutet Atemnot und Kurzatmigkeit) ist eine chronische Lungenerkrankung mit einer begleitenden Überempfindlichkeit der Bronchien. Sie geht mit einer hochgradigen anfallsweise auftretenden Atemnot einher. Charakteristisch sind die krampfartige Verengung der Bronchien, die Schwellung der Bronchialschleimhaut und die erhöhte Produktion von zähem Schleim. Insgesamt sind dadurch die Bronchien und ihre kleineren Verzweigungen stark eingeengt. Der Asthmakranke kann daher nicht mehr richtig ausatmen, empfindet dies aber hauptsächlich als "Luftmangel". In den letzten Jahrzehnten hat man erkannt, dass dem Asthma eine chronische Entzündung der
Bronchialschleimhaut zugrunde liegt. Sie entsteht aber nicht wie andere Entzündungen durch Bakterien, sondern wird durch Reizstoffe bzw. "Allergene" verursacht. Allergene sind ganz allgemein Substanzen, auf die manche Menschen mit spezifischen Symptomen, wie Augenbrennen, Schwellungen der Nase oder eben Asthma – im sprichwörtlichen Sinne "allergisch" - reagieren. Solche Allergene sind zum Beispiel der Kot der Hausstaubmilbe, Schimmelpilze, Blütenpollen und chemische Stoffe oder Arzneimittel. Selbst kalte Luft, Nebel, Tabakrauch, Temperaturschwankungen, Stress und Anstrengungen können Asthma verursachen. Wird der Asthmatiker nun
einem "Allergenangriff" ausgesetzt, so kommt es in der Bronchialschleimhaut bei einer Überempfindlichkeit zu einer heftigen Reaktion.
Die Bronchien verkrampfen und Heerscharen von körpereigenen "Entzündungszellen" setzen sich gegen die Eindringlinge zur Wehr. Leider wird die Schleimhaut durch diese überschießenden Entzündungszellen ebenfalls stark geschädigt. Es kommt immer häufiger zu Husten und Atemnotattacken. Verwandt mit diesem "allergischen Asthma" sind andere Überemfindlichkeitsreaktionen, wie der Heuschnupfen oder das Ekzem.
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