Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

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COPD steht für die englische Bezeichnung "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" zu Deutsch: "Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung". Der Arzt versteht darunter eine chronische Bronchitis, die im Krankheitsverlauf zu einer deutlichen Einengung (Obstruktion) der Atemwege geführt hat und aus der sich später eventuell sogar ein Lungenemphysem entwickeln kann.
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Asthma Aspekte
Asthma auf den Punkt gebracht
Weltweit leiden mehr als 100 Millionen Menschen an Asthma. In den westlichen Industriestaaten sind besonders viele Menschen von der Erkrankung betroffen. Hochrechnungen zeigen, dass allein in Deutschland fast vier Millionen Asthmatiker leben. Pro Jahr gehen 2.650.000 Arbeitsunfähigkeitstage auf das Konto des Asthma bronchiale. Jährlich versterben etwa 4.000 Menschen an dieser Krankheit – das entspricht der Schülerzahl von etwa fünf großen
Schulen!
Genau genommen ist diese Entwicklung unverständlich. Heutzutage stehen zahlreiche, sehr wirkungsvolle Medikamente zur Behandlung asthmakranker Menschen zur Verfügung. Leider kommen diese jedoch noch nicht allen Asthmatikern auch wirklich zu gute. Das liegt jedoch bei weitem nicht nur an den Ärzten. Vielfach werden die verordneten Asthma-Medikamente vom Kranken einfach nicht oder nicht richtig angewandt. Oft lassen die Betroffenen Inhalationen einfach weg, sobald sie sich etwas besser fühlen. Das Asthma bronchiale ist aber eine chronische Erkrankung, die einer ständigen Behandlung bedarf!
Es gibt jedoch noch weitere Gründe, warum viele Menschen ihr Asthma noch nicht richtig im Griff haben. Eine europaweite Befragung von tausenden Asthmatikern offenbarte, dass zwei von drei Asthmakranken tagsüber Beschwerden haben. Jeder dritte kann mindestens einmal in der Woche auf Grund der Asthmabeschwerden nicht richtig schlafen. 85 Prozent fühlen sich im Beruf oder in der Freizeit durch ihre Erkrankung eingeschränkt. Aber nun lesen Sie aufmerksam: 77 Prozent der Asthmapatienten gaben an, ihre Erkrankung gut oder sogar vollständig unter Kontrolle zu haben. Das heißt doch nichts anderes, als dass sich viele Betroffene schon mit ihrer Erkrankung abgefunden haben und glauben, mit ihrem Leiden leben zu müssen. Sie halten es für völlig normal, am Tage Beschwerden zu haben. Ein solcher Fatalismus ist aber beim heutigen Stand der Medizin in den allermeisten Fällen nicht mehr gerechtfertigt. Jeder Asthmatiker, der nicht wenigstens "annähernd" beschwerdefrei durch den Tag gehen kann oder sogar einen gestörten Nachtschlaf hat, sollte seinen Arzt darüber informieren und sich von ihm ausführlich über eine Behandlung beraten lassen. Vielleicht können dabei kleine Verhaltensfehler im Umgang mit der Krankheit aufgedeckt werden, deren Abstellung große Wirkungen auf eine bessere Lebensqualität haben könnte, vielleicht ist auch eine andere Behandlung erforderlich.
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