Atemwegserkrankung
Die Anzahl der an Asthma erkrankten Menschen nimmt ständig zu. Weltweit
gesehen gehört Asthma zu der Hauptgruppe der Volksleiden.
Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

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Asthma Aspekte
Allgemeine Informationen über Asthma
Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel Asthma oder COPD gehören weltweit zu den Volkskrankheiten wobei die Erkrankungshäufigkeit in den letzten Jahren stark zugenommen hat.
Was ist Asthma ?
Asthma (stammt aus dem griechischen und bedeutet Atemnot und Kurzatmigkeit) ist eine chronische Lungenerkrankung mit einer begleitenden Überempfindlichkeit der Bronchien. Sie geht mit einer hochgradigen anfallsweise auftretenden Atemnot einher. Charakteristisch sind die krampfartige Verengung der Bronchien, die Schwellung der Bronchialschleimhaut und die erhöhte Produktion von zähem Schleim. Insgesamt sind dadurch die Bronchien und ihre kleineren Verzweigungen stark eingeengt. Der Asthmakranke kann daher nicht mehr richtig ausatmen, empfindet dies aber hauptsächlich als "Luftmangel". In den letzten Jahrzehnten hat man erkannt, dass dem Asthma eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut zugrunde liegt. Sie entsteht aber nicht wie andere Entzündungen durch Bakterien, sondern wird durch Reizstoffe bzw. "Allergene" verursacht.
Asthma leicht erkennen
Der Arzt nutzt die Erkenntnisse über die Physik durchströmter Röhren bei der Beurteilung einer Atemwegsverengung (Obstruktion) sinnvoll. So misst er zum Beispiel den Volumenstrom der ausgeatmeten Luft als wichtigen Bestandteil der Asthma-Diagnostik. Asthmatiker bestimmen zu Hause eine ähnlich aussagekräftige Größe, den "Peak Flow". Sie haben dadurch eine gute Kontrollmöglichkeit über ihren derzeitigen Asthma-Schweregrad. Wir werden an späterer Stelle noch ausführlich darauf zurückkommen. Für eine erste Einschätzung, ob jemand an Asthma leidet oder nicht, ist jedoch bereits ein einfacher Test ausreichend. Selbst in einem so entwickelten Land wie Deutschland wird derzeit leider nur etwa jeder fünfte Asthmatiker rechtzeitig erkannt.Asthma auf den Punkt gebracht
Weltweit leiden mehr als 100 Millionen Menschen an Asthma. In den westlichen Industriestaaten sind besonders viele Menschen von der Erkrankung betroffen. Hochrechnungen zeigen, dass allein in Deutschland fast vier Millionen Asthmatiker leben. Pro Jahr gehen 2.650.000 Arbeitsunfähigkeitstage auf das Konto des Asthma bronchiale. Jährlich versterben etwa 4.000 Menschen an dieser Krankheit – das entspricht der Schülerzahl von etwa fünf großen Schulen! Genau genommen ist diese Entwicklung unverständlich. Heutzutage stehen zahlreiche, sehr wirkungsvolle Medikamente zur Behandlung asthmakranker Menschen zur Verfügung. Leider kommen diese jedoch noch nicht allen Asthmatikern auch wirklich zu gute. Das liegt jedoch bei weitem nicht nur an den Ärzten. Vielfach werden die verordneten Asthma-Medikamente vom Kranken einfach nicht oder nicht richtig angewandt.
Asthma - Nicht mit der Krankheit abfinden!
Weltweit leiden mehr als 100 Millionen Menschen an Asthma. In den westlichen Industriestaaten sind besonders viele Menschen von der Erkrankung betroffen. Hochrechnungen zeigen, dass allein in Deutschland fast vier Millionen Asthmatiker leben. Pro Jahr gehen 2.650.000 Arbeitsunfähigkeitstage auf das Konto des Asthma bronchiale. Jährlich versterben etwa 4.000 Menschen an dieser Krankheit – das entspricht der Schülerzahl von etwa fünf großen Schulen!
Genau genommen ist diese Entwicklung unverständlich. Heutzutage stehen zahlreiche, sehr wirkungsvolle Medikamente zur Behandlung asthmakranker Menschen zur Verfügung. Leider kommen diese jedoch noch nicht allen Asthmatikern auch wirklich zu gute. Das liegt jedoch bei weitem nicht nur an den Ärzten. Vielfach werden die verordneten Asthma-Medikamente vom Kranken einfach nicht oder nicht richtig angewandt. Oft lassen die Betroffenen Inhalationen einfach weg, sobald sie sich etwas besser fühlen. Das Asthma bronchiale ist aber eine chronische Erkrankung, die einer ständigen Behandlung bedarf!
Asthma - Anzeichen
Asthmavorboten - Wenn das Engegefühl das Leben ersticktDie Auslöser eines Asthmaanfalls sind sehr vielfältig. Im Folgenden sind einige mögliche kurzfristige Vorboten eines Asthmaanfalls aufgelistet.
Warnzeichen für einen Asthmaanfall
Ich atme rascher.
Ich habe ein komisches Gefühl in der Brust.
Mein Kopf schmerzt.
Ich bin traurig, aufgeregt oder nervös.
Asthma und seine Warnzeichen
Notfallmaßnahmen für AsthmatikerEine regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente sollte der Atemnot normalerweise wirksam vorbeugen. Trotzdem muss der Betreffende immer auf einen Asthmaanfall vorbereitet sein. Oft wird behauptet, ein Asthmaanfall würde ohne Vorwarnung eintreten. Das ist nur bedingt richtig. Zwar trifft der Auslöser meist unvorbereitet auf den Asthmatiker, frühe Warnzeichen, dass ein Anfall wahrscheinlich ist, gibt es hingegen zur Genüge. Ein wichtiger Schritt zur Verhinderung eines Asthmaanfalls ist es daher, seine ganz persönlichen Vorwarnzeichen zu kennen. Ein über Tage stetig abfallender PEF (lesen Sie dazu unsere Rubrik "Wissenschaft verstehen") ist eines der sichersten Anzeichen für ein erhöhtes Anfallsrisiko. Steht die Ampel auf gelb oder sogar rot, muss die Medikamenteneinnahme – so wie mit dem Arzt vorher besprochen – geändert werden. Im Folgenden sind zudem einige mögliche kurzfristige Vorboten eines Asthmaanfalls aufgelistet.
Der Asthma - Kontrollplan
Ein Großteil der Asthmatiker leidet an leichtem bis mittelgradigem Asthma. Wie wir bereits wissen, sind dabei jedoch erhebliche Schwankungen möglich. Nahezu symptomfreie Phasen können sich mit starken Beschwerden bis hin zu schwersten Atemnotanfällen abwechseln. Ein Blick auf das Peak-Flow-Protokoll bestätigt das.
In unserem Beispiel hatte der Betreffende in den ersten Tagen und in der letzten Woche des protokollierten Monats einen PEF, der zwischen 100 und 80 Prozent seines persönlichen Bestwertes lag. Da dies dem "grünen" Bereich in unserem Ampelschema entsprach, hatten wir den Kurvenabschnitt auch entsprechend farbig hinterlegt. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Asthmatiker in diesem Zeitraum nur geringe Asthmabeschwerden – entsprechend etwa dem Asthmaschweregrad 1 – hatte. Während dieser Zeit wurde sicherlich kein Notfallspray benötigt und man hätte vielleicht sogar auf die "üblichen" Inhalationsmedikamente verzichten können.
Leben mit Asthma - kein Problem
Die Behandlung des AsthmaAsthma kann heute zwar noch nicht geheilt werden, ist aber dennoch wirkungsvoll behandelbar. In erster Linie stehen hier vorbeugende Maßnahmen auf dem Plan, die jedes Familienmitglied eines Asthmakranken kennen sollte. Die Wohnung des Asthmatikers muss rauchfreie Zone sein. Die Abfrage des Pollenwetterberichtes sollte zum täglichen Ritual werden. Die aktuelle Pollenflugsituation erfahren Sie unter www.dwd.de/forecasts/pollen.htm im Internet. Liegt eine Milbenallergie vor, empfiehlt sich die Ummantelung der Matratzen mit einem Encasing. Die Kosten dafür übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Oberbett und Kopfkissen sollten alle vier Wochen gewaschen werden.
Bronchienerweiterung – die erste Säule
Wir haben in unserer Rubrik "Wissenschaft verstehen" aufgezeigt, dass die einzig vernünftige Möglichkeit dem Luftmangel beim Asthma zu begegnen, in einer Erweiterung der Atemwege besteht. Medikamente mit bronchienerweiternder Wirkung lindern die Luftnot und verbessern die Asthmabeschwerden nachhaltig. Sie werden meist als "Reliefer" (relief = engl.: lindern, erleichtern) bezeichnet. Dem Arzt stehen im Wesentlichen drei verschiedene bronchienerweiternde Reliefer zur Verfügung. Beta-2-Sympathomimetika, Anticholinergika und Theophyllin.Theophyllin entkrampft die Atemwege. Die Substanz ist ein Abkömmling des Coffeins, das wir mit jeder Tasse Kaffe zu uns nehmen. Wegen der ähnlichen Eigenschaften beider Substanzen wurde vielen Asthmatikern früher das Kaffee-Trinken regelrecht empfohlen. Theophyllin war über viele Jahrzehnte das Asthma-Mittel schlechthin. Als sich dann herausstellte, dass diese Substanz nicht viel zur Entzündungshemmung beitrug, musste sie Platz machen für neue moderne Bronchodilatatoren (ein anderes Wort für bronchienerweiternde Mittel).
Die verschiedenen Asthma - Schweregrade
Trotz der aufgezeigten gravierenden Einschnitte in ihre Lebensqualität geben 77 Prozent aller Asthmatiker an, ihre Krankheit sei "gut kontrolliert" oder "vollständig unter Kontrolle". Erstaunlicherweise wird diese falsche Selbsteinschätzung umso öfter vertreten, je schlechter es den Patienten in Wirklichkeit geht. Offenbar finden sich viele Asthmatiker einfach mit ihrer Krankheit ab und glauben, "das alles muss eben so sein". In der Psychologie wird eine solche resignierende Haltung als "Coping" bezeichnet. Um Ihre Krankheit psychisch besser bewältigen zu können, passen sich die Betroffenen mit ihren eigenen Zielen und Maßstäben an einen sehr niedrigen "Sollwert" an. Glücklicherweise gibt es jedoch verlässliche Kriterien, die eine objektive Bewertung des Asthmaschweregrades erlauben. Sie führen uns zu einer vierstufigen Einteilung der Asthmaschweregrade, die gleichzeitig ein ebenso vierstufiges Behandlungsschema des Asthma bronchiale begründet:Notfallmassnahmen
Treten derartige Warnzeichen auf, sind unverzüglich Gegenmaßnahmen einzuleiten. Der Betreffende soll trinken, um den Schleim dünnflüssig zu halten. Er muss sich entspannen, um jeglichen Stress zu vermeiden. Panik verschlimmert die Symptome zusätzlich! Wenn erforderlich, soll zur "Lippenbremse" übergegangen werden: Das Ausatmen mit gespitzten Lippen und aufgeblähten Wangen verhindert bei schwerer Atemnot ein Kolabieren der Luftwege. Es ist besonders wichtig, dass der Asthmatiker mit seinem Arzt bespricht, welche Medikamente im Notfall sofort inhaliert werden müssen. Fast immer wird für einen solchen Fall ein sehr schnell wirkendes Beta-2-Sympathomimetikum (das "Notfallspray") als Reserve verordnet.Asthma vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter?
Eltern mit asthmakranken Kindern stellen sich vermehrt die Frage, ob Asthma im Jugend- oder Erwachsenenalter vielleicht ganz verschwindet und die jungen Erwachsenen wieder gesund und ohne asthmatische Probleme leben können. Kann es vielleicht im Laufe der Zeit doch wieder zu Asthmaanfällen kommen oder ist das Risiko ganz ausgeschlossen? Leider gibt es hierzu noch immer sehr wenige Informationen. Eine Kohortenstudie aus Neuseeland untersuchte insgesamt 613 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 26 Jahren, die zwischen 1972 und 1973 in Dunedin/Neuseeland geboren sind, mittels wiederholte Fragebögen, Lungenfunktionstests, Bronchial-Provokationstests und Allergietests.Erste Hilfe bei Asthmaanfällen
Die Zahl der Asthmatiker in Deutschland steigt stetig an. Somit auch die Gefahr einen Asthmaanfall zu erleiden. Doch wer weiß genau, was in einem solchen Fall im Rahmen der Ersten Hilfe zu beachten ist. Erleidet der Patient einen Asthmaanfall, so bleibt ihm regelrecht die Luft weg. Es kommt zu einer Verkrampfung der Muskulatur in den Atemwegen und die Schleimhäute schwellen an und produzieren mehr Schleim. Tritt ein solcher Zustand ein, so verengen sich die Bronchien und der Asthmapatient hat starke Probleme beim Ausatmen. Atemnot und Kurzatmigkeit sind die Folge, wobei oftmals Hustenattacken mit dem Asthmaanfall einhergehen. Aufgrund der Probleme beim Ausatmen sind bei einem akuten Asthmaanfall pfeiffende Geräusche typisch.Asthma ist eine Entzündungsreaktion der Lunge
Wenn das Atmungssystem Probleme machtLassen Sie uns in die Wege des Atmungssystem vordringen:
Asthma: (griech. Asthma = Atemnot) Die Ursache der Atemnot ist eine chronische Entzündung der Bronchien, wodurch die Lungenschleimhaut anschwillt und das Atmen schwer fällt. Bei einer leichten Entzündung bekommt der Betroffene meist ein bis zwei Anfälle, meist morgens und abends. Bei einem chronischen Bronchialasthma allerdings ist der Patient fast kaum mehr beschwerdefrei. Eine ständige Medikamentierung ist hier anzuraten, um die Atmung zu erleichtern. Wir wollen uns noch einmal mit den Krankheiten der unteren Atemwege befassen.
Laut WHO ist ein Drittel, Sie haben richtig gelesen, ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem Erreger der Lungentuberkulose infiziert, 60 Millionen Patienten leiden an einer ansteckenden, offenen Tuberkulose, drei Millionen sterben daran per annum.
Asthma auch im Herbst
Untersuchungen in der Arztpraxis geben Aufschluss über AsthmaerkrankungDie COPD ( Chronic Obstructive Pulmonary Disease) gehört weltweit zu den verbreitetsten Erkrankungen. Experten rechnen damit, dass die fast ausschließlich durch das Zigarettenrauchen verursachte COPD bereits im Jahre 2020 die dritthäufigste Todesursache überhaupt sein wird. Die starke Zunahme des Zigarettenkonsums – vor allem bei Jugendlichen – ist unter diesem Aspekt geradezu alarmierend. Denken wir immer daran: Wer einmal eine COPD entwickelt hat, wird sie eigentlich nie wieder los.
Natürlich gelingt es heutzutage, die Krankheit mit modernen Medikamenten gut zu kontrollieren und dem Betroffenen ein nahezu beschwerdefreies Leben zu sichern. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang des bronchienerweiternden Mittels Formoterol und des Entzündungshemmers Budesonid, die bei besonders schwerer COPD eingesetzt werden können.
Asthma: Schüler mit Asthma - Bessere Aufklärung der Lehrer gefordert
Heutzutage befinden sich bereits zwei bis vier Asthmatiker-Kinder in einer Schulklasse. Die Zahl soll nach Umfrageergebnissen und Studien steigend sein. Leider sind die meisten Lehrer jedoch nicht aufgeklärt, was dieses Krankheitsbild angeht. Sie wissen über Asthma und Asthmaleiden oder auch erste Hilfe Maßnahmen nichts. Ein bedenkliches Ergebnis zahlreicher Umfragen. Hier sind die Lehrer gefordert ihr Defizit an Wissen zu minimieren.Oftmals wissen die Lehrer nicht, dass sich in ihren Klassen asthmakranke Kinder befinden. Im Falle eines Asthma-Anfalls sind sie nicht in der Lage eine schnelle und kompetente erste Hilfe Maßnahme einzuleiten. Ein alarmierendes Ergebnis. Hier muss schnellstens Abhilfe geschaffen werden.
Bronchialerkrankungen und Asthma: Kräuter helfen
Unsere Natur bietet uns eine Fülle von Heilpflanzen und Kräutern, die wir bei Bronchialerkrankungen und Asthma anwenden können. Aber hier sei gleich angemerkt – die Natur beinhaltet auch Pflanzen und Kräuter, über deren Beschaffenheit und Wirkung wir uns genau informieren sollten. Bei Unkenntnis und falscher Anwendung sind die Wirkstoffe der Natur nicht ungefährlich, ja können sogar zum Tode führen, daher ist prophylaktisch wichtig, Information z.B. sehr ausreichende Tipps bei Ihrem Apotheker oder Naturheilpraxen einzuholen, um hier auf der sicheren Seite sich zu bewegen.
Was sind Exazerbationen?
Das Wort Exazerbationen stammt vom lateinischen exacerbare. Es kann mit aufbringen oder aufstacheln übersetzt werden und wird im Sinne des Begriffes "Verschlimmerung" gebraucht. Wenn jemand zum Beispiel nach schon fast erfolgreicher Ausheilung einer Infektion wieder einen Rückfall erleidet und die Krankheit erneut aufbricht, spricht man von einer Exazerbation. Auch das saisonal bedingte Auftreten von Asthmaanfällen wird so bezeichnet. Fragt man COPD-Patienten, wie sie denn eine Exazerbationen beschreiben würden, so benutzt zwar keiner dieses Wort, alle beschreiben aber dieselbe extreme Verschlechterung ihrer Beschwerden – nur eben mit anderen Begriffen:
Asthma bei Kindern
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse erbrachte eine umfassende Studie des National Jewish Medical and Research Center, die bewies, dass zwei von drei Kindern, die an schweren asthmatischen Leiden erkrankten, Jungen sind. Über zwei Drittel der erwachsenen Asthma-Patienten sind Frauen. Joseph Spahn belegte außerdem, dass Kinder, die unter schweren asthmatischen Erkrankungen leiden, über einen guten Luftfluss in und aus ihren Lungen verfügen können. Oftmals kommt es hierdurch zu einem Nichterkennen des Krankheitsbildes Asthma.Untersucht wurden zahlreiche demographische und biologische Daten von 275 Asthma-Patienten, die im National Jewish Medical and Research Center behandelt wurden. Hierbei wurde herausgefunden, dass bei den unter 18 Jährigen 62 Prozent der Patienten männlich und 68 Prozent der älteren Patienten weiblich sind.
Asthma & Schwangerschaft?
Immer mehr Frauen leiden heutzutage an Asthmaerkrankungen. Aufgrund dieser Erkrankungen müssen sie oftmals verschiedene Medikamente einnehmen. Hierbei stellt sich schon vor der Schwangerschaft die Frage, ob die Medikamente ein Risiko für den Foetus darstellen.Von der Zivilisationskrankheit Asthma sind heute auch viele Frauen betroffen. Asthma in der Schwangerschaft ist noch die häufigste Erkrankung der Lunge bei Schwangeren. Gerade hier stellt sich die Frage, ob sie mit Komplikationen während der Schwangerschaft durch die Einnahme von Medikamenten rechnen müssen. Wissenschaftler haben hier herausgefunden, dass sich für Asthmatikerinnen in der Schwangerschaft und insbesondere für das Ungeborene keine erhöhten Risiken im Vergleich zu gesunden Schwangeren feststellen ließ.
Allergie-Tests
Zum speziellen Nachweis von Allergien stehen verschiedene Tests zu Verfügung. Beim"Pricktest" wird ein Allergenkonzentrat auf die mit einer Lanzette eingeritzen Haut aufgetragen. Reaktionen wie Juckreiz, Rötung und Quaddelbildung geben Hinweis auf eine allergische Reaktion gegen diesen Stoff. Der Epikutantest ist ein ebenfalls spezifischer Nachweis für Allergene, hierbei werden die Substanzen auf die intakte haut aufgetragen, aber mit einem Pflaster bedeckt und mindestens 24 Stunden dort belassen. Bei entsprechender Reaktion, die obigen Symptomen entspricht, findet man auch hier die speziellen Allergene. Ein noch genauerer Test ist der RAST-Test (Radio-Allergo-orbent-Test), in dem spezifische IgE -Antikörper gegen bestimmte Allergene ermittelt werden.
Wie wirken bronchienerweiternde Mittel gegen Asthma?
Beim Asthma-Anfall kommt es zu einer Verkrampfung der Bronchien. Die verengten Luftwege erschweren den Sauerstoffaustausch in der Lunge und führen zu einer Anreicherung von Kohlendioxid im Blut. Dies ist eine lebensbedrohliche Situation für den Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle. "Erwartungsgemäß" löst unser Gehirn, als zentrale Schaltstelle des gesamten Organismus, in dieser Situation Alarm aus.Es ist leicht einzusehen, dass die einzig vernünftige Möglichkeit, dem Luftmangel beim Asthma zu begegnen, in einer Erweiterung der Atemwege besteht. Medikamente mit bronchienerweiternder Wirkung lindern die Luftnot und verbessern die Asthmabeschwerden nachhaltig.
Peak-Flow selber messen
Der Arzt verfügt über ein umfangreiches Instrumentarium, das jederzeit eine sichere Einschätzung des Asthmaschweregrades seines Patienten gestattet. Die genaue Messung der Lungenfunktion ist dabei eines der wichtigsten Bewertungskriterien. Ein Parameter hat sich in der Praxis wegen seiner guten Aussagekraft und der einfachen Bestimmungsmöglichkeit besonders bewährt: Der PEF. Die Abkürzung geht auf die englische Bezeichnung Peak Exspiratory Flow zurück und kann als "Spitzenfluss der Ausatmung" übersetzt werden. Er entspricht dem maximalen Luftstrom während einer kurzen und kräftigen Ausatmung. Diese hängt unmittelbar vom Durchmesser der Atemwege ab. Je höher der PEF-Wert, desto weiter sind die Atemwege und desto geringer sind die Asthmabeschwerden. Erwartungsgemäß ist der PEF daher keine konstante Größe. Er unterliegt nicht nur täglichen Schwankungen, sondern ändert sich sogar mit der Jahreszeit. Gerade in Phasen instabiler Beschwerden, wie sie zur Baumblüte im Frühjahr besonders häufig sind, lässt sich durch den PEF der Schweregrad des Asthma besonders gut verfolgen.Der Allergietest bringt es an den Tag
Wenn der Arzt vermutet, dass sein Patient an allergischem Asthma leidet, wird er untersuchen, auf welches Allergen der Asthmatiker reagiert. Nur so ist eine spätere Allergenkarenz – das strenge Vermeiden jeglichen Kontaktes mit dem betreffenden Auslöser – überhaupt möglich. Häufig gelingt es, den Kreis der "verdächtigen Allergene" durch bloßes Befragen einzuengen: Kommt es nach bestimmten Nahrungsmitteln zu Hautausschlägen? Gibt es Haustiere in der Wohnung? Treten die Beschwerden nach Benutzung bestimmter Kosmetika auf?Interview mit Cathy Freemann
Ein Leben mit AsthmaCathy, die meisten Deutschen haben die Olympischen Spiele, die im Jahre 2000 in Sydney stattfanden, im Fernsehen verfolgen können. Was fühlten Sie, als Sie das olympische Feuer entfachten? Cathy Freeman: Ich fühlte mich unglaublich geehrt und konnte es zuerst gar nicht fassen, dass ich ausgewählt worden war. Gleichermaßen versuchte ich aber auch meine Gefühle zu beherrschen und mich gedanklich auf meinen Lauf zu konzentrieren. Ich war bemüht, meine Emotionen nicht zu sehr überschwappen zu lassen, denn ich musste mich voll auf das bevorstehende Rennen und den Erfolg konzentrieren. Schließlich wollte ich ja siegen.
Was ist "Compliance" und wovon hängt sie ab?
Asthma ist nicht nur eine recht häufige Erkrankung, weltweit ist auch eine ständige Zunahme der Asthmatiker zu beobachten. Am dramatischsten ist der Zuwachs der Asthmafälle bei Kindern und Jugendlichen. Im Jahre 1981 litten etwa 35 von 1.000 "Unter 20jährigen" am Asthma bronchiale. Ein Jahrzehnt später waren es bereits mehr als 50. Im Bevölkerungsdurchschnitt nimmt die so genannte Prävalenz (dieser Begriff wird in unseren FAQ´s erklärt) in zehn Jahren um zehn Prozent zu. Die Ursache für dieses rasante Anwachsen ist noch nicht vollständig geklärt. Offenbar spielen hier mehrere verschiedene Faktoren eine Rolle. Eine der Ursachen muss leider auch in der mangelhaften Mitwirkung des Patienten am Behandlungsgeschehen gesehen werden. Detaillierte Untersuchungen haben ergeben, dass viele Asthmatiker lediglich an drei von zehn Tagen ordnungsgemäß inhalieren. Nicht selten vernachlässigt der Betroffene die Regelmäßigkeit seiner Inhalationen, sobald es ihm ein wenig besser geht und er keine unmittelbaren Beschwerden mehr hat.
Synergien zwischen Budesonid und Formoterol
Worin besteht nun die Synergie zwischen dem Bronchodilatator Formoterol und dem Entzündungshemmer Budesonid?Um diese Frage zu beantworten, wollen wir uns noch einmal ins Gedächtnis rufen, wie Formoterol wirkt und auf welchem Wirkmechanismus der Effekt von Budesonid beruht. Formoterol aktiviert den Sympathikus, indem es an die so genannten Beta-2-Rezeptoren andockt. Ein aktivierter Sympathikus stellt die Bronchien weit.
Der Entzündungshemmer Budesonid wirkt hingegen auf eine völlig andere Weise. Er dockt an spezifische Kortisonrezeptoren an, die dem Zellkern letztlich den Befehl geben, vermehrt entzündungshemmende Substanzen herzustellen und die Produktion entzündungsfördender Stoffe einzuschränken.
Asthma und der Einfluss des Wetters
Asthma ist ein "Bäumchen wechsle Dich"So, wie die Jahreszeiten wechseln oder sich das Wetter ändert, können auch einige Krankheiten manchmal besonders heftig in Erscheinung treten, ein andermal hingegen gänzlich verschwinden. Manche Hautkrankheiten und die Migräne zeigen diese Eigenart. Auch für das Asthma sind derartige Schwankungen charakteristisch. Obwohl wir bereits aus den früheren Ausgaben wissen, dass die "mit einem entzündlichen Prozess der Atemwege einhergehende anfallsartige Einengung der Luftwege" eine chronische Erkrankung ist, können die Asthmabeschwerden dennoch zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Der Vergleich mit den Jahreszeiten trifft die unterschiedliche Ausprägung des Asthmaschweregrades im Übrigen ganz gut. Ein großer Teil der Betroffenen leidet nämlich an allergischem Asthma. Diese Menschen reagieren zum Beispiel auf den im Frühjahr oder Sommer einsetzenden Pollenflug vieler Blumen und Bäume besonders sensibel.
Entzündungshemmung in der Asthmatherapie
Beim Asthma bronchiale liegt eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut zugrunde. Will man das "Übel an der Wurzel" packen, ist eine antientzündliche "Basis-Therapie" daher oberstes Gebot. Die wirksame Entzündungshemmung hält die Asthmabeschwerden langfristig unter Kontrolle. Gelegentlich werden solche Entzündungshemmer daher auch als "Controller" bezeichnet. Für die Behandlung des Asthma spielen drei wichtige Controller eine besondere Rolle: Cromoglycinsäure, Kortison und inhalative Glukokortikoide.
Cromoglycinsäure und deren Abkömmlinge stabilisieren die so genannten Mastzellen. Aus der Februarausgabe von www.lunge-spezial.de wissen wir, dass Mastzellen beim Asthma durch bestimmte allergische Auslöser, wie zum Beispiel Blütenpollen oder Tierhaare, im Verlaufe eines komplexen biochemischen Geschehens zum Platzen gebracht werden können.
Asthma physikalisch erklärt: Das Hagen-Poiseuille´sche Gesetz
Was uns Hagen und Poiseuille zu sagen habenWeltweit werden mehr als 100 Millionen Asthmatiker gezählt. Je industrialisierter das Land, desto häufiger die Krankheit: In Indonesien haben lediglich 2,5 Prozent der Einwohner Asthma, in England sind es 36,8 Prozent. Dass Asthma eine schwere Erkrankung ist, wissen diejenigen die daran leiden am besten: Keuchen, husten, giemen und qualvoll nach Luft ringen – das sind die typischen Anzeichen eines Asthma-Anfalls. Der Atem stockt, weil die Luft durch die krampfartig verengten Atemwege nicht mehr entweichen kann: